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Die unglaublichen Abenteuer der 4 Pepperpearls auf ihrer Reise nach Las Vegas

Als ich Anfang September 2008 einen Anruf von Melanie bekam, bei dem sie mir sagte, dass sie nach Las Vegas zu den ASCA Nationals Speciality reisen und gerne Georgie mitnehmen wollte, war ich erst einmal perplex.
Meine kleine Georgie sollte sich mit den Aussies auf der ganzen Welt messen? Mein Mann sagte gleich: „ ….aber nicht ohne uns!“
Hmmm…. eigentlich wollten Josi und ich schon immer mal in die USA, warum denn nicht gleich jetzt? Wer weiß, was sonst aus solchen Träumen wird?
Tja, dann sind wir erstmal zum Reisebüro gegangen, mal gucken, ob überhaupt noch ein Flug zu bekommen war – und schon gab es kein zurück mehr 😉

Am 1. November packten wir das Auto voll und fuhren los Richtung Frankfurt, wo wir eine supergmütliche, wenn auch kurze Nacht im Steigenberger Hotel in Langen verbrachten. Morgens um 6:00 Uhr ging der Flughafentransfer. Trotz eines Fastunfalles auf dem Weg, kamen wir pünktlich 6:30 Uhr also für USA-Reisen üblich 3 Stunden vor Abflug an. Jeder einen großen Trolli an der einen und eine Hundebox auf Rollen an der anderen Hand zogen wir durch den Frankfurter Flughafen, bis wir endlich, das erste Mal an diesem Tag durchgeschwitzt, ganz am Ende der Halle den Stand der CONDOR fanden. Wir wurden sehr freundlich empfangen, die Koffer entgegengenommen, die Hunde gecheckt, die Boxen mit Aufklebern versehen, alles roger…..prima…. Damit die Hunde nicht so lange in den Boxen sitzen müssten, sollten wir uns mit ihnen die nächsten 1 ½ Stunden die Beine vertreten. Als wir uns dann zur verabredeten Zeit wieder bei CONDOR einfanden, rief die nette Angestellte die Gepäckträger und damit nahm für diesen Tag das erste Mal das Chaos seinen Lauf. Die Hundeboxen waren angeblich zu klein. Die Hunde müssten im Stehen 5 cm Platz über dem Kopf haben und den hatten sie definitiv nicht. Sie konnten jedoch stehen ohne anzustoßen, wie ich es in den Vorschriften gelesen hatte. Wir verzichteten auf jede Diskussion, da die Zeit lief. Wir kauften neue Boxen. Über den Preis der für unser Empfinden überdimensionalen Hundehütten ohne Rollen schweigen wir lieber. Der war jenseits aller Vorstellungen. Wir räumten die schönen alten Boxen, die bisher, seit sie bei uns wohnten, die Behausungen unserer Hündinnen gewesen waren, und ließen sie in der Gepäckabteilung zur „Verschrottung“ zurück. Gepäckaufgabe war zeitlich nicht mehr möglich. Wir setzten Sally und Georgie in die hässlichen, neuen, in aller Eile mit den Aufklebern versehenen, Boxen, hoben sie auf ein Rollband und hetzten in Windeseile zu unserem Gate, den Anblick von den Hunden in davon rollenden Boxen noch im Kopf. Hoffentlich würden wir sie bald heil wieder sehen…..
Wir passierten die Kontrollen und ruckzuck saßen wir dann im Flugzeug – wie unsere Hunde – das allererste Mal in unserem Leben. ( 12 Stunden Flug in der Mittagssonne und beim Landeanflug auf Las Vegas sehr viel Wind fand Josi toll, ich na ja, nicht ganz so.